Kameradschaft
ehem. Soldaten
Ostönnen - Röllingsen
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Kyffhäuser Denkmal besucht
OSTÖNNEN Thüringen war das Ziel des Jahresausflugs der Kameradschaftehemaliger Soldaten Ostönnen-Röllingsen. Dort besichtigten die 55 Teilnehmer das Kyffhäuser-Denkmal und ließen sich in einer Kaserne überden Aufbau Ost der Bundeswehr informieren.In Bad Frankenhausen steuerten die Ostönner zunächst das Panzerbataillon383 an. Das schwere Gerät der Truppe wurde den Gästen ausführlicherklärt. Der Panzer Leopard I und der Schützenpanzer Marder gehörennicht mehr der neuesten Generation an. Das Gegenteil kann man allerdingsvon den Gebäuden behaupten. 200 Millionen Mark hat die Bundeswehr alleinin diese Kaserne verbaut. Aus den Plattenbau-Blocks der untergegangenenNationalen Volksarmee sind schmucke Klinkerbauten geworden. Eine Sporthalle, ein Leichtathletik-Platz mit Tartanbahn – die Soldaten vor Ort hoffen, dass durch die hohen Investitionen ihre Kaserne bei der anstehenden Umstrukturierung der Bundeswehr als Standort erhalten bleibt. Politische Systeme kommen und gehen, die Kaiser Barbarossa und Wilhelm I. haben sie alle überlebt – jedenfalls auf dem Ende des vergangenen Jahrhunderts im Kyffhäuser-Gebirge angelegten Denkmal, das,
weithin sichtbar, auch heute noch viele Besucher anlockt. Die Ostönner kletterten den Berg und 250 Stufen im Denkmal hinauf und ließen sich den Wind um die Nase wehen. aro (Soester Anzeiger vom 5. Juli 2000)